Fallbeschreibung: Morbus Boeck
Patient, 37 Jahre, aktuer Morbus Boeck Grad II, zusätzliche Entwicklung einer dilatativen
Kardiomyopathie mit malignen Herzrhythmus-störungen im Sinne von rezidivierend auftretenden Run's und damit die Notwendigkeit der Implantation eines Defibrillators, extrem hohe Dosen an Kortikosteroiden und Antiarrythmika mit deutlicher Beeinträchtigung der Lebensqualität.
Nach einem Jahr Klangtherapie – wiederum in ständig verlängerten Zeitabständen – ist die Medikation auf 1 mg/die Prednisolon und Sotalol 2 x 40 mg/die reduziert, eine Röntgenkontrollaufnahme zeigt ein totales Verschwinden der Lungenveränderung, im Langzeit-EKG sind keine pathologischen Herzrhythmusstörungen mehr zu erkennen, der Defibrillator ist seit einem halben Jahr unbenutzt, der Patient ist mit 200 Watt belastbar. Nach einem weiteren Jahr ist der Defibrillator operativ entfernt.

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